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CEA (Tumormarker)

Wie wird der Test eingesetzt? 
Der wichtigste Nutzen des CEA-Testes ist die Überwachung der Behandlung von Tumorpatienten. Nach therapeutischen Maßnahmen, wie Operation, Chemo- oder Strahlentherapie zeigt der Test den Erfolg der Behandlung auf und hilft durch regelmäßige Kontrollen, ein Wiederaufflammen der Erkrankung (Rezidiv) rasch zu erkennen. Die Höhe des CEA-Wertes ergibt auch einen gewissen Hinweis auf das Stadium und Ausmaß des Tumors und damit die Prognose des Patienten. Dies gilt v.a. für das Kolorektale Karzinom. Aber auch zur Überwachung von Tumoren anderer Organe kann die Bestimmung von CEA hilfreich sein. Dies ist bei Patienten mit einem Tumor in Rektum (Mastdarm), Lunge, Brust, Leber, Pankreas (Bauchspeicheldrüse), Magen und Eierstock der Fall. Doch nicht jeder Tumor produziert das Protein CEA. Auf der anderen Seite finden sich sehr viel häufiger leicht erhöhte Werte bei Patienten ohne bösartigen Tumor als bei Tumorpatien, wenn man den Test für eine ungezielte Tumorsuche (Tumorscreening) in der Bevölkerung eingesetzen würde. Eine Bestimmung im Rahmen eines Bevölkerungsscreening oder auch bei Patienten mit Tumorangst oder zum Ausschluss eines Tumors ohne klinische Hinweise oder eine entsprechende Familienanamnese sollte daher unbedingt vermieden werden.

Wann wird der Test angefordert? 
Wenn bei einem Patienten Symptome auftreten, die auf eine Krebserkrankung hinweisen, so kann dieser Test angefordert werden. Wird eine Therapie gegen einen Tumor eingeleitet, sollte vorher der momentane CEA-Wert bestimmt werden, speziell bei Tumoren des Verdauungstraktes. Auch während einer Therapie wird der CEA-Wert laufend bestimmt, um ein Anschlagen der Therapie zu erkennen. Schließlich wird der Test zu Nachsorge von therapierten Krebspatienten eingesetzt.

Was bedeutet das Testergebnis? 
Bei der Erstuntersuchung ist es wahrscheinlich, dass Patienten mit einem kleinen, wenig fortgeschrittenen Tumor niedrige bis normale CEA-Werte aufweisen, während bei Patienten mit weiter fortgeschrittenem Tumor oder mit Metastasen (Ausdehnung eines Tumors auf entferntere Organe) der Anfangs-CEA-Wert eher hoch ausfallen wird. Wenn während einer Therapie der CEA-Wert auf normale Werte abfällt, bedeutet dies eine Verkleinerung oder sogar Zerstörung des CEA-produzierenden Tumors. Eine stete Erhöhung des CEA-Wertes nach einer Therapie kann ein Hinweis auf ein Zurückkehren des Tumors (Rezidiv) sein. Liegen Metastasen vor, also Absiedelungen des Tumors auf andere Organe, so kann der CEA-Wert steigen und auch in anderen Körperflüssigkeiten nachgewiesen werden. Wenn z.B. CEA im Liquor (Hirnwasser) nachgewiesen wird, deutet dies auf eine Metastase im zentralen Nervensystem hin.

Gibt es weiteres, das ich wissen sollte? 
CEA ist ein Protein, welches in embryonalen Geweben gefunden wird. Nach der Geburt sinkt der CEA-Wert auf sehr niedrige Konzentrationen.

Erhöhte CEA-Werte können auch bei Nicht-Tumorerkrankungen vorliegen, wie z.B. bei bestimmten Entzündungserkrankungen, Leberzirrhose, Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür. Auch Raucher haben erhöhte CEA-Werte im Blut.

(Quelle: labtestsonline.de)

Kosten:            CEA    16,76 Euro